Meine Geschichte oder Wie alles begann

Die Entscheidung für einen Coach oder Trainer will gut überlegt sein. Entscheidend sind nicht nur die Qualifikation, sondern auch die Chemie muss stimmen. Der Nasenfaktor sozusagen.

Eine Frage die sich jeder stellt, der sich für Coaching interessiert ist:

Kann der Coach meine Situation überhaupt verstehen oder hat er davon nur theoretisch in Büchern gelesen?

Kann er sich in meine Situation hineinversetzen und hat sie im besten Fall sogar selbst schon erlebt und erfolgreich gemeistert?

Meine Geschichte

Aus diesem Grund biete ich dir vor deinem Coaching die Möglichkeit, eines kostenlosen Ersttelefonates. In maximal 30 Minuten lernen wir uns etwas kennen und ich erfahre auch, wo dein Schuh drückt. Erst dann entscheiden wir, ob ich dich einen Teil deines Weges begleiten werde.

Damit du im Vorfeld schon eine Idee hast, wer ich eigentlich bin, möchte ich dir meine Geschichte erzählen.

Warum? Nun, wenn du zum Beispiel einen Coach suchst, der dich bei deinem Plan einen Marathon zu laufen unterstützt, würdest du sicher einen Coach wählen, der selbst bereits diesen Weg erfolgreich gegangen ist.

Ich habe mich auf das Coaching und Training mit Männern spezialisiert. Obwohl, jetzt kommt die Überraschung, es in meiner ganzen Kindheit und Jugend keinen Mann in der Familie gab.

Nach dem Tod meiner Mutter, als ich sechs Jahre alt war, wuchs ich in einem reinen Frauenhaushalt auf. Es gab weder Vater noch Großvater. Somit fehlte das männliche Vorbild vollständig und ich war gezwungen, einen komplett neuen und holprigen Weg zu gehen und meine Männlichkeit zu finden. Oft nahm ich auf diesem Weg die falsche Abzweigung, war erfüllt von Selbstzweifeln und auch Verlustängsten.

Das machte mir in vielen Bereichen zu schaffen. Ich traute mir nicht viel zu und Selbstliebe oder materielle Fülle in meinem Leben zuzulassen, fiel mir schwer. In mir arbeiteten ungünstige Glaubenssätze, die genau das verhinderten und die mit dem Verstand allein nicht zu kontrollieren waren.

Immerhin – ungefähr 90 Prozent von allem was wir tun, wird gesteuert durch das Unterbewusstsein. Also unbewusst und völlig automatisiert. Wie das Atmen. Das Wissen um diesen Vorgang verändert daran zunächst überhaupt nichts.

Meine Partnerschaften zerbrachen regelmäßig, weil ich entweder klammerte oder aus allen Poren meine „Unmännlichkeit“ strömte. Ich übernahm keine Verantwortung für den wichtigsten Menschen in meinem Leben. Mich selbst.

Erst die intensive Beschäftigung mit dem Thema und die schonungslose Selbstinventur führten letztendlich zur Veränderung. Die Wurzeln meines Seins brachten mir endlich die notwendige Stabilität. Ich fand in mir die männlichen Archetypen und es gelang mir, diese in einem gesunden Verhältnis zu leben.
Ich erkannte, wie wichtig und befreiend auch zum Beispiel das Vergeben für mich war.

In Coaching und Training richte ich mich heute an Männer, die ähnliches durchgemacht haben. Die vielleicht wie ich ohne Vater oder männlichen Bezug groß, aber irgendwie nie erwachsen geworden sind. In denen das innere Kind noch immer anklagt und echtes Lebensglück und Erfüllung dadurch verhindert wird.
Die ihre vier Archetypen, den Liebhaber, den Krieger, den Magier und den König noch nicht so leben, dass alle vier im Einklang und einem gesunden Verhältnis zueinanderstehen.