Ab und an meldet sich ja bei dem Versuch z.B. etwas Neues zu wagen eine Stimme in uns, die uns sehr glaubhaft erklärt, dass wir es unmöglich schaffen können.

Woher diese negativen Glaubenssätze kommen, spielt bei dieser Methode keine Rolle. Wichtig ist nur, wie man damit umgeht. Denn zum Schweigen kann man die Stimme nur schwer bringen.

Stelle dir nun vor, es ist die Stimme eines verrückten Onkels. Eigentlich ein netter Kerl, immerhin gehört er zur Familie. Er mag dich auch. Deswegen hält er sich immer in deiner Nähe auf. Leider, und das ist dir bekannt, ist er etwas „durchgeknallt“. Ständig meldet er sich mit Ängsten und Bedenken über die Welt, dich und alles was du so anstellst zu Wort. Jeder Versuch seinen Redeschwall zu stoppen, schlägt fehl. Ganz so, wie bei unserer inneren Stimme.

Beim nächsten Mal, wenn er wieder unqualifiziert losplappert und du seine Stimme in deinem Kopf hörst die dir sagt „Lass das, du kannst es eh nicht“ oder „Mach das nicht, es ist viel sicherer so wie es ist“ oder „Vergiss es, keiner kann dich leiden“ schließt du die Augen, lächelst ihn an und nimmst ihn liebevoll in den Arm.

Du weißt ja, dass es der verrückte Onkel ist, und musst diesen Worten keine Bedeutung schenken.

Lade ihn – vielleicht macht es sogar Sinn, ihm einen Namen zu geben? – lieber zu einem Eis ein. Denn gleichzeitig dummes Zeug reden und Eis essen, das kann selbst der verrückte Onkel nicht.

Veröffentlicht am: Freitag, 28 Mai 2021 / Kategorien: Coaching, Selbstbewustsein, Tool /

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