Seminar „Ausbilden mit Empathie und Verstand - Die Generation Z“

Die "Generation Z" ist da

Die Wissenschaft ist sich nicht ganz einig, wann die Generation Z beginnt. Aktuellen Studien nach, sind es die nach 1990 geborenen. Einig ist man sich aber, dass diese Generation, die aktuell den Arbeitsmarkt stürmt, sich durch ihre Prägung in der Kindheit und Jugend generell von denen davor unterscheidet.

Für Personaler und Ausbilder ist besonders diese Generation eine große Herausforderung. Dies beginnt schon bei der Anwerbung von Azubis und Arbeitnehmern. Denn das in Aussicht stellen von Leistungen wie flexibler Arbeitszeitregelung, Homeoffice und beeindruckende Karrieremöglichkeiten - die noch vor wenigen Jahren als durchaus attraktiv für potentielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer galten - geht jetzt gewaltig nach hinten los.

In diesem Training erfahren Sie generell, wie Sie mit Auszubildenden wertschätzend umgehen können und dabei selbst nicht auf der Strecke bleiben. Besonderer Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung der "Generation Z", Z wie Zombie. 

Also ein Seminar, wie es aktueller nicht sein könnte.

   

 

Mögliche Themen des Trainings

Beginn

  • Einführung neuer Auszubildender.
  • Welche Erwartungen habe ich an den Azubi? Und umgekehrt?
  • Voraussetzungen für eine umfassende Ausbildung am Arbeitsplatz.
  • Grundregeln für die Gestaltung der gelungenen Arbeitsbeziehung zwischen Ausbilder und Azubi.
  • Die Rolle des Ausbilders heute: zwischen Lernberatung und Coaching.
  • Bedeutung eines gegenseitigen Erwartungsmanagements.
  • Wie Sie Azubis in Ihr Unternehmen möglichst schnell integrieren und mental gewinnen.

Kommunikation

  • Wie Kommunikation funktioniert.
  • Loben, Anerkennen und Wertschätzen - Eckpunkte einer wirksamen Kommunikation
  • Wertschätzung in der Kommunikation als Führungsaufgabe
  • Das ABC der Gesprächsführung eines Ausbilders.

Führung

  • Ausbilder der Generation „BaBos“ führen Auszubildende der „Gen Y“ und „Z".
  • Wie führe ich Auszubildende zu mehr eigenverantwortlichem Handeln?
  • Potenzialtests zur Führungsfähigkeit.
  • Die richtige Ansprache finden.
  • Führen und Fordern von Auszubildenden.
  • Führungsstile und ihr situationsgebundener Einsatz.
  • Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Führungsstile.
  • Kennzeichen erfolgreicher Führung.
  • Führungstechniken am Beispiel typischer Ausbildungssituationen.

Beurteilung, Kritikgespräche, Konfliktsituationen

  • Sinn, Inhalt und Ablauf des Beurteilungs- und Entwicklungsgesprächs.
  • Grundsätze im Beurteilungsgespräch – Nachhaltigkeit durch Zielsetzungen.
  • Räumliche und zeitliche Gestaltung von Beurteilungsgesprächen.
  • Zielvereinbarungen effektiv nutzen.

Schwierige Ausbildungsgespräche führen – Feedback-Regeln kennen und anwenden.

  • Umgang mit Widerstand.
  • Das Harvard-Prinzip bei schwierigen Gesprächen.
  • Umgang mit Leistungsauffälligkeiten und Störungen im Verhalten, z. B. Unpünktlichkeit, Fehlzeiten, Leistungsmängel.
  • Konsequentes Handeln: Vorstufen für disziplinarische Schritte.

Motivation und Lernen

  • Entwickeln Sie Ihre Auszubildenden – wichtige Motivationsaspekte kennen.
  • Motivation durch Kompetenzerweiterung der Azubis.
  • Intrinsische Motivation als Basisstrategie aufrufen und fördern.
  • Kontrolle: wann – wie – wozu?
  • Vertrauen gewinnen – Umgang auch mit selbstunsicheren Jugendlichen.
  • Wie Lernen funktioniert.
  • Einflussfaktoren auf die Lernmotivation.
  • Aktivierendes Lehren als Grundhaltung.
  • Selbst- und Fremdbild – persönliche Entwicklungspotenziale erkennen.

Zielgruppe

Ausbilder, Personaler, Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen, die mit Azubis zu tun haben. Ein ADA-Schein (Ausbilderprüfung) ist nicht erforderlich.

Methoden

Theorievermittlung durch Präsentation, Diskussion sowie moderierten Erfahrungsaustausch. Praxistransfer durch Reflexions-, Einzel- und Gruppenübungen, insbesondere Gesprächsübungen und ggf. Rollenspiele.

Ziele

  • Sie erfahren, was die aktuelle "Generation Z" von der vorherigen unterscheidet
  • Sie erfahren, wie auch Auszubildende der Generation Z sich intrinsisch motivieren lassen
  • Sie erfahren, warum Anreizsysteme der Vergangenheit nicht mehr funktionieren